Mateo


Unser Titelcover haben wir in dieser Ausgabe einem jungen Künstler aus dem Friedrichshainer Kiez gewidmet. Dem einen oder anderen von Euch werden seine Werke eventuell schon bei einem Sonntagsspaziergang über den Markt auf dem Boxhagener Platz aufgefallen sein. Dort kann man den sympathischen Maler manchmal auch persönlich treffen. Aber Mädels, macht euch keine Hoffnungen! Den aus San Mateo, südlich von San Francisco, stammenden Künstler hat der Ruf der Liebe nach Berlin gelockt. Und obwohl er sich in seiner Heimat bereits einen Namen als freischaffender Künstler gemacht hat, ist er ihm hierher gefolgt.
Auch wenn Mateo bereits in jungen Jahren sein Heimatland mit einem 1970er VW-Bus durchkreuzt sowie weite Teile Europas erkundet hat, brachte das Leben in Berlin, nicht nur wegen der anfänglich vorhandenen Sprachbarriere, einige Herausforderungen für ihn mit sich. Als er Ende des Jahres 2003 nach Berlin zog, musste er vor allem erneut beginnen, sich in der örtlichen Kunstszene einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erwerben. Gleichzeitig ist er jedoch von den verschiedenen kulturellen und künstlerischen Einflüssen, die hier aufeinander treffen, begeistert.
Einige von Mateos Werken kann man auf seiner Homepage (Link) bestaunen. Die meisten der dort gezeigten Originale, die vorwiegend mit Acrylfarbe auf Holz gestaltet sind, sind leider schon verkauft. Die, die man augenblicklich erwerben kann, sind bis jetzt noch preislich erschwinglich, das wird sich wohl mit zunehmendem Bekanntheitsgrad ändern. Kleinere Kunstdrucke erhält man bereits für 5 Euro.
Dem Betrachter seiner Bilder versucht Mateo verschiedene Emotionen zu entlocken. Ihm liegt im Besonderen daran, den verspielten Schelm in uns zu wecken. In seinen Werken schafft er Welten, in denen alles möglich scheint und kombiniert sie zugleich mit vertrauten Dingen, um dem Betrachter das Eintauchen in diese Welten zu erleichtern. Sein Umgang mit der Kunst scheint undogmatisch, und seine Figuren erinnern an Comiccharaktere.
Ende September ist eine Ausstellung in seiner alten Heimat San Francisco geplant, aber auch bei uns wird es spätestens Anfang nächsten Jahres die Möglichkeit geben, seine Bilder im Rahmen einer Ausstellung zu bestaunen. Wir halten Euch auf dem Laufenden!


Rike


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