|
Goldfish - Coming Home Pale Music
 "Wir machen depressive Musik mit kommunistischen Texten." - "Ich finde, wir machen glückliche Musik."
Goldfish sind eine nicht mehr ganz neue Berliner Band, deren Mitglieder vorher bei Helicopter oder Häwi Mädels spielten. Obwohl es Goldfish schon seit 1999 gibt, veröffentlichten sie erst jetzt bei Pale Music ihr Debütalbum. "Coming Home" ist gut produzierter Indiepop, aber der ist doch etwas schwermütiger, als es das Cover bspw. vermuten lassen würde. PJ Harvey oder Portishead werden gerne als Vergleiche herangezogen, was im Falle des Openers "My House" oder der gelungenen Triphop-Barbackgroundmusik-Coverversion von Tuxedomoons "No Tears" vielleicht nahe liegt; ansonsten beschränken sich die Ähnlichkeiten auf die Tatsache, dass bei Goldfish auch eine Sängerin singt. Als Ohrwurm ist einem noch "Tracy" im Gedächtnis, das schon auf "Berlin Insane II" aufhorchen ließ, das weitere Goldfish-Spektrum reicht von straighten, rockigen Stücken bis hin zu "Sunny Side Up", bei dem man zu merken glaubt, dass der Meret Becker-Produzent Thomas Stern beteiligt gewesen ist. Am 21. Juni spielen Goldfish auf der Fête de la Musique.
Thomas
zurück
|